
Seit Dezember 2024 ist Lilly in Deutschland, und hat hier ihr Glück gefunden.
Die zarte Hündin, die einst auf der Straße lebte, hat ihr Herz geöffnet und zeigt nun, wie wohl sie sich in ihrem neuen Zuhause fühlt. Gemeinsam mit ihren Hundefreunden genießt sie den Alltag, liebt die Hundewiese und die Nähe ihres Menschen.
Lilly hat sich wunderbar eingelebt. Aus der vorsichtigen, stillen Hündin ist eine fröhliche, liebevolle Begleiterin geworden, die Vertrauen schenkt und Geborgenheit ausstrahlt.
Man spürt: Lilly ist angekommen. Ihr Zuhause ist nun der Ort, an dem sie sich sicher, geliebt und endlich daheim fühlt.





Im Dezember wurde der kleine Louis vor einem Tierheim in der Türkei gefunden, ganz allein, verletzt und mit einem abgetrennten Bein. Niemand wusste, wie lange er dort schon gelegen hatte. Doch trotz all des Schmerzes kämpfte er ums Überleben.
Mit viel Liebe, Geduld und Fürsorge wurde Louis liebevoll mit der Hand aufgezogen. Schritt für Schritt lernte er, wieder zu vertrauen, und zeigte dabei, was für ein starkes und fröhliches kleines Wesen in ihm steckt.
Im Sommer 2024 war es dann so weit: Louis durfte in sein neues Zuhause ausreisen. Heute lebt er glücklich auf einem Hof, zusammen mit Pascha und anderen Hunden, die seine Freunde geworden sind. Seine Behinderung hält ihn nicht auf, im Gegenteil: Er läuft, spielt und lacht, als hätte er nie etwas anderes gekannt.
Louis erinnert uns jeden Tag daran, dass Mut, Liebe und Hoffnung Berge versetzen können.



Pascha, ein türkischer Straßenhund aus Evrenseki. Er hatte einmal ein Zuhause auf der Straße, bis ein Autounfall alles veränderte. Liebe Tierschützer vor Ort halfen ihm, ließen ihn operieren und versorgten ihn. Doch die Angst blieb, Wenn ihn jemand an der Hüfte berührte oder ihm zu nahe kam, schnappte er aus Schmerz und Unsicherheit.
Mehrmals kam Pascha deshalb ins Tierheim Manavgat. Beim dritten Mal war er völlig zerbissen, ein gebrochener Körper, eine verletzte Seele. Wir mussten versprechen, ihn nie wieder auf die Straße zurückzuschicken, sonst hätte er keine Chance mehr gehabt.
So durfte Pascha ausreisen. Heute lebt er in München, zusammen mit dem dreibeinigen Louis, zwei Seelen, die das Leben gezeichnet hat und die jetzt Seite an Seite ihr Glück gefunden haben.
Pascha zeigt uns: Liebe heilt. Geduld verändert. Und jedes Leben ist es wert, gerettet zu werden.



Während der Corona-Zeit stand die Welt still, Hotels waren geschlossen, Touristen blieben weg. Zurück blieben die Hunde. Viele wurden einfach ausgesetzt, niemand kümmerte sich mehr, niemand kastrierte.
Mitten in dieser Zeit kämpften Paula und Finchen ums Überleben. Zwei tapfere Straßenhündinnen, die am Strand von Evrenseki ihre Babys zur Welt brachten, ohne Schutz, ohne Futter, ganz allein.
Das Tierheim war bereits informiert, Finchen und ihre vier Welpen wurden schon von der Stadt abgeholt. Doch wir konnten sie nicht dortlassen. Also holten wir sie heraus, und Paula mit ihren Babys gleich dazu.
Beide Mamas und all ihre kleinen Schätze durften später nach Deutschland reisen, in liebevolle Familien, wo sie endlich sicher und geborgen sind.
Paula und Finchen erinnern uns daran, dass Hoffnung selbst in den dunkelsten Zeiten geboren wird, manchmal am Strand, manchmal mitten im Chaos. Aber immer dort, wo jemand hinschaut und hilft.



Im Dezember 2021 erreichte uns ein bewegender Aufruf eines türkischen Reporters: Ein todkranker Hund streifte allein über die Felder. Niemand wusste, wie lange er schon so litt.
Wir machten uns sofort auf die Suche, und fanden ihn. Zitternd, abgemagert, voller Angst vor Menschen. Sein Blick sprach von Schmerz und Verzweiflung. Ümut, wie wir ihn nannten, das türkische Wort für Hoffnung, war kaum noch bei Kräften.
Mithilfe des Tierarztes wurde er vorsichtig sediert und anschließend in die Tierklinik gebracht. Dort begann sein langer Weg zurück ins Leben. Drei Monate lang kämpfte er sich durch Behandlungen, Infusionen und unzählige Tierarztbesuche, Kosten weit über 1.000 €, aber kein Preis wäre zu hoch gewesen für sein Leben.
Und dann geschah das Wunder: Ümut fand seine Kraft wieder. Heute lebt er frei auf den Feldern, wo er einst fast gestorben wäre, diesmal stark, ruhig und endlich ohne Schmerzen.
Ümut erinnert uns daran, dass jedes Leben zählt. Dass selbst in tiefster Dunkelheit Hoffnung wachsen kann.

Boomer war einst ein Straßenhund, allein, stark und immer auf der Suche nach einem Platz, an dem er ankommen darf. 2023 hat er ihn gefunden: sein Zuhause, seine Menschen, sein Glück.
Heute ist Boomer ein echter Familienhund. Seine imposante Erscheinung beeindruckt auf den ersten Blick, doch wer ihn kennt, spürt sofort seine Sanftmut und Liebe. Er ist loyal und freundlich zu allen Hunden, immer ausgeglichen und geduldig, ein friedvoller Begleiter in jeder Situation.
Am liebsten verbringt Boomer seine Zeit im Garten. Dort liegt er entspannt im Gras, beobachtet aufmerksam das Leben um sich herum und genießt die Ruhe. Und wenn sein Frauchen in der Nähe ist, scheint die Welt für ihn perfekt zu sein.
Mittlerweile ist auch die Straßenhündin Hope eingezogen. Anfangs war sie noch unsicher und knurrte Boomer immer wieder an, doch er begegnete ihr mit bewundernswerter Gelassenheit und ignorierte ihre Unsicherheit. Nach und nach fasste Hope Vertrauen, und heute orientiert sie sich stark an ihm. Die beiden sind zu einem harmonischen Team zusammengewachsen und genießen ihre gemeinsame Zeit in vollen Zügen.
Boomer zeigt jeden Tag, dass wahre Stärke im Herzen liegt, in Treue, Liebe und Vertrauen.




Hope war eine Straßenhündin, einsam, unsicher und ohne festen Platz im Leben. Sie wurde ins Tierheim gebracht, dann von Tierfreunden herausgeholt und in einer Pension untergebracht. Fünf lange Monate wartete sie dort geduldig auf ihre zweite Chance. Und am 22. Februar 2025 war es endlich so weit: Hope durfte in ihr neues Zuhause ziehen.
Anfangs fiel ihr das Ankommen schwer. Als sie Boomer, den bereits vorhandenen Hund, kennenlernte, reagierte sie aus Angst, knurrte, zeigte die Zähne, wusste nicht, wem sie vertrauen konnte. Doch Boomer blieb ruhig und freundlich, schenkte ihr Gelassenheit statt Gegenwehr. Und genau das war der Anfang von allem.
Heute sind Hope und Boomer beste Freunde. Sie verbringen ihre Tage gemeinsam im Garten, liegen Seite an Seite in der Sonne und genießen die Wärme, die sie umgibt, von außen und von innen. Hope hat ihren Platz gefunden: ein Zuhause, in dem sie sich sicher, geliebt und endlich angekommen fühlt.



Mitten im lauten, chaotischen Treiben auf den Straßen der Türkei saß er, ein kleiner Rüde, unscheinbar und doch mit so viel Hoffnung in seinen Augen. Alle gingen vorbei, niemand blieb stehen, niemand half. Er war unsichtbar, hatte keine Chance und war nirgends willkommen.
Doch wir konnten nicht wegsehen. Wir haben den kleinen Mausemann in unsere Arme geschlossen und ihm versprochen: Ab jetzt bist du nicht mehr allein.
Er kam in eine Pension, wo er zur Ruhe kommen durfte. Dort wurde er kastriert, gechippt und geimpft und war bereit für ein neues Leben. Am 13.01.2026 ist er gut in seinem neuen Zuhause angekommen.



Ich wurde in Spanien geboren, ausgesetzt und im Tierheim zurückgelassen. Ich hatte Angst, war allein und wusste nicht, wohin ich gehöre.
Dann begann eine Reise ins Ungewisse. Nach 30 Stunden im Transporter landete ich in Deutschland, müde, verunsichert, krank. Doch zwei Menschen standen dort und sahen mich an, als wäre ich wichtig: Ulrike und Jenny. Zum ersten Mal spürte ich Wärme und Vertrauen.
In meinem neuen Zuhause auf Zeit fand ich etwas, das ich lange vermisst hatte: Ruhe, Nähe, Sicherheit. Beim Tierarzt stellte sich heraus, dass ich krank war, doch es gab Hilfe. Mit dem richtigen Futter heilte meine Haut, und mein Herz gleich mit.
Irgendwann wurde aus „Pflegehund“ einfach ich. Ulrike adoptierte mich. Sie gab mir nicht nur ein Zuhause, sondern eine Zukunft.
Heute lerne ich, dass Vertrauen leise ist, und Liebe mutig macht. Ich bin genug, so wie ich bin.


